2015

2015 ist bereits einige Tage alt, dennoch möchte ich an dieser Stelle noch meine Pläne und Vorsätze für diese neue Jahr festhalten.

  • Podcasten! Aber vor allem nicht vor dem Mikrofon. Menschen ermöglichen, ihre Inhalte zu verbreiten ohne sich mit der Technik auseinandersetzen zu müssen.
  • Viel unterwegs sein. easterhegg, Podlove Podcaster_innen Workshop, re:publica, Eurovision Song Contest, Fusion Festival, CCCamp, Gulaschprogrammiernacht, Congress.
  • Mehr Bezugsmenschen finden.
  • Berlin entdecken. Nach dem ich hier angekommen bin und mit Berlin warm geworden bin, gilt es jetzt die schönen, unbekannten Ecken Berlins zu entdecken.
  • Außenhülle dem eigenen Schönheitsideal anpassen. Besser fühlen.
  • Zeitmanagement erlernen. Damit Dinge nicht liegenbleiben und das seltene Gut Motivation nicht sinnlos verpufft.
  • Nicht von Twitter die Laune kaputt machen lassen. Und im Zweifel die Notbremse ziehen.
  • Alles über den Haufen werfen.
  • Zu guter Letzt: Irgendwie durchhalten.

Deutsche Podcasts, Debatte, 2014

Vor einigen Tagen veröffentlichte Ole Reißmann auf SPIEGEL ONLINE einen Artikel zum Thema Podcasts, vor allem im zweiten Teil mit Fokus auf die deutsche Podcast-Landschaft. Dazu stelle ich fest:

1. Diese Debatte, nein, diese „Debatte“, ist so unsäglich schlecht.

2. Die Fokussierung auf die Nische ist das Beste was Podcasts passieren konnte. Sonst wären sie keine Podcasts, sondern Formatradio. Niemensch mag Formatradio.

3. Laberpodcast, der. Gesprächsrunde zu unterschiedlichen Themen. Gibt es seit Hunderten von Jahren. Jetzt auch im Abonnement.

4. Es ist interessant, wie schnell der zentrale Kritikpunkt von Ole Reißmann, dass Podcasts die Diversität, explizit Frauen in Podcasts, fehlt, beiseite gewischt wurde und durch »Unsere Podcasts sind zu lang und nicht mainstreaming genug« ersetzt wurde. Hauptsächlich durch mittelalte, weiße Männer.

5. Meine These dazu ist ja: Diesen interessierten Kreisen geht es nicht um die Kulturtechnik Podcast und der Zugänglichmachung für den Mainstream, sondern um das Geld des Mainstreams.

6. Außerdem: Hört mit der scheiß Verklärung auf. Podcasts wurden schon gemacht, da habt ihr noch eure rotzigen iWeb-Seiten gepflegt.

7. Podcasts gehen nicht mehr weg. Nach dieser Debatte möchte der Autor gerne noch ein »leider« dran hängen.

Museumsgleis 24